Der bis 1967 hergestellte Fünfliber wog genau 15 Gramm und bestand aus Silber – der materielle Wert der Münzen war nämlich wichtig für das Vertrauen in das Schweizer Geld respektive Bargeld. Heut bestehen Schweizer Münzen aus Kupfer und Nickel, denn relevant ist nunmehr der Tausch- und nicht der materielle Wert. Doch was kostet uns das Schweizer Bargeld eigentlich? Die meisten sind sich kaum bewusst, dass die Kosten jährlich 2.5 Milliarden Franken betragen. Jeder Schweizer Einwohner bezahlt für den Gebrauch von Bargeld über 300 Franken pro Jahr. Ich habe nie etwas von diesen Kosten gemerkt, aber es ist klar weshalb: Der Aufwand fällt beim Drucken, Transport, Abfüllen, bei der Lagerung und für die Versicherungen sowie in den Banken selbst an. E-Geld Varianten sind dagegen rund drei Mal billiger. Und erst noch weniger schmutzig. Denn US-Forscher fanden heraus, dass auf Geldscheinen rund 3‘000 Bakterientypen hausen, welche für Akne, Magengeschwüre und Lebensmittelvergiftungen verantwortlich sind.

Daher setzte ich konsequent auf bargeldloses Bezahlen – das ist günstiger, hygienischer und ich geniesse am Morgen mein Gipfeli und Kaffi immer schneller als die Leute, welche mühsam die teuren Münzen zusammensuchen müssen.